Teil 1 & 2
Teil 3 & 4
Teil 5 & 6
Teil 7 & 8
Teil 9 & 10

Teil 1 & 2





Teil 1

Zwei Königreiche liegen bereits seit uralten Zeiten miteinander im Krieg. Der König des einen Reiches sehnt sich, nachdem er bereits zwei Töchter hat, endlich nach einem Erben. Voller Zuversicht kehrt er aus dem Krieg heim, um der Geburt seines vermeintlichen Sohnes beizuwohnen, doch er wird abermals enttäuscht: Es ist erneut eine Tochter. Sie wird auf den Namen Fantaghirò getauft. Sie beschert ihrem Vater einiges an Kopfzerbrechen, da sie sich einfach nicht in das Leben einer Frau fügen will. Schließlich wird sie von ihrem Vater sogar des Schlosses verwiesen.

In der Wildnis trifft Fantaghirò auf den Weißen Ritter, der ihr das Kämpfen und Verständnis für die Natur beibringt. Als Fantaghirò ins Schloss zurückkehrt, widerspricht sie erneut ihrem Vater, der sie daraufhin in die Küche zum Arbeiten schickt. Eine Gans, der sie eigentlich den Kopf abschlagen sollte, verhilft ihr zur Flucht und schickt sie daraufhin ins Schlafzimmer ihres Vaters, wo Fantaghirò unter dem Bett warten und lauschen soll.

Der König ist unterdessen in einem Zwiespalt. Der feindliche König ist verstorben, und sein Sohn Romualdo hat dem König ein Angebot gemacht: Ein Zweikampf soll den Krieg endlich beenden. Der König ist sich nun nicht sicher, ob er dies annehmen soll. Seine Wahrsager raten ihm davon ab, doch der König wendet sich noch an ein weiteres Orakel: Die Weiße Hexe. Sie hat ihm bereits früher die Wahrheit gesagt, obwohl er diese damals nicht hören wollte. Die Hexe erscheint ihm schließlich im Schlaf und prophezeit ihm, dass nur seine Nachkommen dazu bestimmt seien, zu siegen. So sendet er, auf deren eigenen Wunsch hin, seine drei Töchter, die sich als Krieger ausgeben, zum Duell.


Teil 2

Fantaghiròs Schwestern kehren bereits nach kurzer Zeit zurück, und nur Fantaghirò bleibt übrig. Romualdo wird in dieser Zeit von Liebeskummer geplagt. Er hat im Wald in die Augen Fantaghiròs geblickt, die ihm allerdings von der Weißen Hexe als Nymphe vorgestellt wurde. Ihm wurde gesagt, er solle fortgehen und diese Augen in einem Menschen finden, dann fände er die Liebe. Nun sucht er überall nach einem Mädchen mit diesen Augen. Als er Fantaghirò, die sich als Graf von Walddorf ausgibt, erneut begegnet, stellt er fest, dass der vermeintliche Graf die Augen hat, die Romualdo so verzweifelt sucht.

Romualdo will wissen, ob der Graf ein Mann oder eine Frau ist. So unterbreitet er Fantaghirò zwei Einladungen. Zuerst lädt er sie zur Jagd in der Rabenschlucht ein. Dort, in einer Grotte, haust das heilige Tier. Dieses tötet die Männer und verschlingt die Frauen. Romualdo ist überzeugt, dass eine Frau zu viel Angst hätte, hineinzugehen. Fantaghirò allerdings fürchtet sich nicht und bezwingt das Tier. Romualdo ist nun noch verwirrter als vorher. Als nächstes sendet er Fantaghirò eine Einladung zu einem Schwimmwettbewerb. Fantaghirò nimmt abermals an.

Dort angekommen, zögert sie es immer weiter hinaus, sich zu entkleiden, bis die beiden sich schließlich duellieren. Fantaghirò besiegt Romualdo zwar, kann ihn jedoch nicht töten, weshalb ihr Vater sie einsperren lässt. Romualdo reist nach dieser Schmach ins Schloss, um sein Leben und das seines Volkes dem König in die Hand zu legen. Dieser schont Romualdos Leben und bietet ihm stattdessen an, dass er eine seiner Töchter zur Frau nehmen könne. Letztendlich trifft Romualdo erneut Fantaghirò, und beide küssen einander innig.

Quelle:Wikipedia

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